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Blue Monday muss nicht sein: So überwinden Sie Stimmungstiefs im Winter

by cyrus
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Als „Blue Monday“ wird in Großbritannien der dritte oder vierte Montag im Januar bezeichnet: Dieser Tag ist angeblich der deprimierendste Tag des Jahres ehe es allmählich aufwärts geht. Gewissermaßen stellt der Blue Monday damit den Höhepunkt des Winterblues dar – doch Stimmungstiefs in der kalten Jahreszeit müssen nicht sein.

Seasonal Affective Disorder: Die Winterdepression

Beim Blue Monday handelt es sich um um eine Marketinggeburt der Firma Sky Travel, die mit einer pseudowissenschaftlichen Erklärung versuchen wollte, Buchungen für den Sommerurlaub anzukurbeln. Dahinter stand der Gedanke, dass die Menschen Ende Januar ihren Tiefpunkt erreichen: Die heimelige Vorweihnachtszeit ist vorbei, die Neujahrsvorsätze sind bereits gescheitert und draußen ist es noch immer dunkel und eiskalt. Was würde da besser helfen, als die Planung und Buchung des nächsten Sommerurlaubes?

Einen wahren Kern hat die Sache jedoch: Im Winter häufen sich bei vielen Menschen die Stimmungstiefs. Sie fühlen sich schlecht gelaunt, schlapp und müde. Viele greifen verstärkt zu Schokolade und anderen kohlenhydratreichen Nahrungsmitteln – die sich prompt auf die Hüften niederschlagen. Die Psychologie hat dafür sogar einen Fachbegriff entwickelt: Seasonal Affective Disorder, das zu dem schönen Akronym SAD abgekürzt werden kann. Auf Deutsch wird es als saisonal-affektive Störung oder ganz einfach als Winterdepression bezeichnet.

Warum es im Winter zu Stimmungstiefs kommt

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Eindeutig geklärt ist noch nicht, warum manche Menschen im Winter schlecht drauf sind, während die kalte dunkle Jahreszeit anderen nichts anhaben kann. Vermutet wird eine Störung im Serotonin-Melatonin-Stoffwechsel aufgrund der kurzen Tage: Der Körper schüttet nur bei Tageslicht das stimmungsaufhellende Serotonin auf und wechselt nach Sonnenuntergang zum müde machenden Melatonin. Da es morgens noch dunkel ist, wenn die meisten zur Arbeit müssen, schüttet der Körper noch kein Serotonin aus und viele kommen nur schwer aus dem Bett. Umgekehrt stellt sich bereits am späten Nachmittag schon wieder Müdigkeit ein, wenn der Körper Melatonin ausschüttet.

Anders gesagt: Auch in Homo Sapiens steckt noch immer ein Urzeitviech, dass sich in den Wintermonaten am liebsten in der dunklen Höhle zum Winterschlaf einmummeln würde um erst im Frühling zum Vorschein zu kommen. Die moderne Lebenswelt macht dies jedoch unmöglich, denn der Körper muss ganzjährig Leistung bringen.

Mit Tageslicht gegen den Winterblues

Da Lichtmangel als Auslöser für die Störung im Stoffwechsel gelten kann, ist Licht auch die beste Möglichkeit, Stimmungstiefs im Winter zu überwinden. Wer morgens nicht aus den Federn kommt, kann sich eine spezielle Tageslichtlampe besorgen, die frühmorgens Sonnenaufgang und Tageslicht simuliert, wenn es draußen noch stockfinster ist. Eine halbstündige morgendliche „Lichtdusche“ bei 10.000 Lux genügt meist, um den Serotoninhaushalt in Schwung zu bringen. 10.000 Lux entspricht ungefähr dem Tageslicht im Freien an einem bedeckten Tag. Zum Vergleich: Bei strahlendem Sonnenschein bringt es Mutter Natur auf 100.000 Lux, eine herkömmliche Deckenlampe erhellt ein Zimmer hingegen auf maximal 500 Lux.

Unverzichtbar ist jedoch auch das echte Tageslicht verbunden mit frischer: Nach Möglichkeit sollte jeden Tag mindestens eine halbe Stunde im Freien verbracht werden, zum Beispiel bei einem flotten Spaziergang. Die Lux-Stärke im Freien, kombiniert mit Bewegung an frischer Luft sind das beste Heilmittel überhaupt gegen den Winterblues.

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Weitere Tipps zur Überwindung von Stimmungstiefs

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Schlägt der Winterblues an einem grauen, dauerverregneten Tag unbarmherzig zu, ist einkuscheln nicht verkehrt: Ein heißes Bad mit angenehm duftenden Badezusätzen, gefolgt von einer leckeren Mahlzeit und dem Lieblingsfilm auf DVD oder der Besuch einer Sauna oder eines Thermalbades können Wunder wirken. Vielleicht lässt sich auch ein spannender Ausflug organisieren, sei es zu einer interessanten Ausstellung, zum Gastspiel des Cirque du Soleil in der nahen Großstadt oder ins Outlet Center. Ein solcher Tag macht gute Laune und hilft, das Stimmungstief schnell zu überwinden.

Doch auch in den Alltag lassen sich viele kleine Stimmungsaufheller einbauen. Smoothies mit tropischen Früchten tagsüber und ein leckerer Cocktail am Abend lassen Erinnerungen an den letzten schönen Sommer wach werden. Auch Kleidung in sommerlichen Farben wie gelb und rot stechen aus dem allgegenwärtigen tristen Einheitsbrei aus schwarz, grau und braun hervor und macht gute Laune.

Zusätzlich zu einer gesunden vitaminreichen Kost können im Winter auch Nahrungsergänzungsmittel helfen. So fühlen sich viele Menschen schlapp, weil sie unwissentlich unter Vitamin D-Mangel leiden. Dieses Vitamin erzeugt der Körper nämlich vor allem im Sommer durch Absorption der Sonnenstrahlen auf der Haut. Vor allem Frauen leiden außerdem häufig an Eisen- oder Folsäure-Mangel. Ein Test beim Hausarzt gibt Auskunft über einen etwaigen Vitaminmangel.

Vorfreude auf den Frühling anheizen

Durch das Fenster in den trüben Regen schauen, bringt natürlich nicht viel. Besser ist es, sich gedanklich mit dem bevorstehenden Frühling zu beschäftigen. Womit wir wieder bei Sky Travel und dem Blue Monday wären: Nichts hellt die Stimmung so sehr auf wie der Gedanke an eine tolle Urlaubsreise und die Beschäftigung mit potenziellen spannenden Urlaubszielen, an denen die Sonne lacht.

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