Lauftraining auf dem Laufband: So geht’s richtig

Bei Wind und Wetter im Park joggen ist nicht jedermanns Sache. Das Laufband ist dann eine prima Alternative für Lauftraining unabhängig von der jeweiligen Witterung. Die meisten Geräte lassen sich auf vielfältige Art programmieren um z.B. die Laufgeschwindigkeit zu variieren oder eine künstliche Steigung einzubauen.

Laufbänder im Fitness-Studio oder zuhause?

Ein gutes Laufband  für zuhause muss nicht teuer sein und bietet diverse Vorteile: So entfällt die bequeme Ausrede, dass das Fitness-Studio zu weit weg ist/es draußen gerade regnet/auf der Straße gerade besonders viel Verkehr herrscht. Schließlich wartet das Gerät zuhause. Wer mag, stellt sich das eigene Laufband vor den Fernseher und kann so die tägliche Joggingrunde mit der neuesten Lieblingsserie kombinieren. Dazu bietet es die Chance, ab und zu eine kurze Runde zwischendurch einzulegen, wenn die Zeit für’s Fitness-Studio oder die echte Joggingrunde fehlt.

Laufbänder im Fitness-Studio haben den Vorteil, dass das Training ergänzt werden kann, z.B. durch Krafttraining an Geräte oder Fitnesskursen. Manche Menschen benötigen auch den Anblick anderer sportlich aktiver Menschen um sich zu motivieren oder ziehen einfach die Geselligkeit vor. Dies muss jeder für sich selbst entscheiden.

Warum überhaupt auf dem Laufband trainieren?

Wie schon erwähnt, lassen sich mit dem Laufband unterschiedliche Anforderungen programmieren und z.B. Läufe im hügeligen Gelände simulieren. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die gesundheitliche Vorsorge: Das Laufen auf dem nachgiebigen Band ist für die Kniegelenke wesentlich schonender als das Laufen auf Asphalt Gerade für Einsteiger, die noch einige Pfund mit sich zu viel rumschleppen und diese abtrainieren möchten, ist das Laufband daher eine gute Wahl um zunächst mit kurzen Trainingseinheiten auf knieschonende Weise die Kondition zu stärken.

Worauf ist beim Training auf dem Laufbahn zu achten?

Auch wenn ein eigenes Laufband für zuhause angeschafft wird, ist es sinnvoller, zunächst im Fitness-Studio zu trainieren um sich mit dem Gerät vertraut zu machen. Möchten Sie dennoch sofort zuhause loslegen, beachten Sie folgende Hinweise:

  • Betreten oder verlassen Sie das Laufbahn nie, solange es sich in Bewegung befindet.
  • Stehen/gehen Sie in der Mitte des Laufbandes, so dass Sie das Bedienpanel gerade noch in Reichweite haben.
  • Üben Sie die Bedienung zunächst nur in ungefährlicher Schrittgeschwindigkeit.
  • Testen Sie dann verschiedene Programme um die für Sie anfangs ideale Geschwindigkeit festzulegen.
  • Achten Sie darauf, eine natürliche Haltung einzunehmen und den Blick gerade aus zu richten. Möchten Sie unbedingt fernsehen, achten sie darauf, dass Ihr Blick entsprechend auf den Bildschirm fällt.
  • Wärmen Sie sich vor dem Lauftraining mit einigen Dehnübungen auf.
  • Halten Sie beim Laufen Ihren Puls mit einem Pulsmesser im Auge. Gerade Anfänger neigen dazu sich zu überfordern. Die Belastung sollte 75% des Maximalpulses nicht übersteigen. Dieser liegt bei 220 Schlägen pro Minute minus des Alters. Bei einem 40-jährigen Mann sollte der Puls beim Training also bei maximal 135 liegen.
  • Schließen Sie das Training mit einigen Lockerungsübungen und Dehnübungen ab, damit der Körper zur Ruhe kommt.

Weitere Tipps für ein erfolgreiches Training

Damit das Lauftraining nicht fad wird, sollte die Strecke immer wieder variiert werden, z.B. mit unterschiedlichen Steigungen oder mit einer anderen Geschwindigkeit. Viele Sportler lenken sich mit Musik oder Fernsehen ab. Das sorgt zwar für Unterhaltung, kann aber auch dazu führen, dass sie die Warnsignale des Körpers überhören, weil sie gerade mitten in der Auflösung des spannenden Krimis versunken sind. Wählen sie kurze Fernsehprogramme und stellen Sie sich Playlists zusammen, die Ihrer Trainingsdauer entsprechen.

Vergessen Sie das Trinken nicht: Am besten stellen Sie sich eine Flasche griffbereit ans Laufband, so dass Sie während des Trainings immer wieder darauf zugreifen können. Viel Erfolg!

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