Cashewkerne: Eine gesunde Leckerei
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Unter den sowieso schon gesunden Nüssen nimmt die Cashewnuss noch einmal eine Sonderstellung ein: Sie ist im Vergleich zu anderen Nüssen eher fettarm und dafür ausgesprochen proteinreich. Obendrein steckt sie voller hochwertiger Nährstoffe. Cashewkerne können „auf der Hand“ als Snack verzehrt, oder in zahlreichen Gerichten verwendet werden, z.B. in leckeren Curries.

Wissenswertes über Cashewkerne

Ursprünglich stammt der Cashnewbaum aus dem brasilianischen Amazonasgebiet, wo er von den Ureinwohnern „Acaju“ (Nierenbaum) genannt wurde. Aus Acaju machten die portugiesischen Entdecker der Region „Caju“ und daraus wurde irgendwann Cashew. Der mächtige Baum produziert eine etwa 10-15cm große Frucht, die an Paprika erinnert und aus einem größeren Cashewapfel und einer kleineren nierenförmigen Cashewfrucht besteht. Der Apfel wird zu Saft und Marmelade verarbeitet, während die eigentliche Cashewfrucht den leckeren Cashewkern enthält, der heute auch als Cashewnuss bezeichnet wird.

Die Portugiesen brachten den Cashewbaum bereits im 16. Jahrhundert kurz nach der Entdeckung Brasiliens in ihre anderen Kolonien in Indien (Goa) und Ostafrika (Mozambique). Von dort breitete er sich in ganz Afrika und Asien aus und ist daher heute eine beliebte Zutat in der indischen und südostasiatischen Küche. Die im Handel erhältlichen Cashnewkerne stammen weitestgehend aus afrikanischem Anbau.

Warum sind Cashewkerne so gesund?

Cashewkerne bestehen zu fast 20 Prozent aus Eiweiß und sind relativ fettarm. Relativ bedeutet in diesem Fall 42 Prozent Fettanteil. Pro 100 Gramm liefern Cashewnüsse satte 572 Kalorien, so dass sie als purer Snack eher sparsam verwendet werden sollten. Dafür kann sich die Liste mit Vitaminen und Mineralstoffen sehen lassen:

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  • Kalium: 550mg
  • Natrium: 15mg
  • Calcium: 30mg
  • Magnesium: 270mg
  • Phosphat: 370mg
  • Eisen: 2,8mg
  • Zink: 2,1mg
  • Beta-Carotin (Provitamin A): 60µg
  • Vitamin B1: 0,63mg
  • Vitamin B2: 0,26mg
  • Vitamin B6: 0,42mg
  • Vitamin B9 (Folsäure): 70µg
  • Vitamin E: 0,8mg

Cashewkerne als Stimmungsaufheller

Cashewkerne liefern noch mehr als Vitamine und Mineralstoffe. Ihre größte Stärke ist die enorme Menge an L-Tryptophan, die in den Nüssen steckt. 100 Gramm Cashewnüsse enthalten insgesamt 290 Milligramm L-Tryptophan.  Tryptophan ist eine essenzielle Aminosäure, d.h. sie kann vom menschlichen Körper nicht selbst gebildet werden und muss ihm über die Nahrung zugeführt werden. Tryptophan spielt eine wichtige Rolle bei der Bildung des „Glückshormons“ Serotonin, das die Stimmung aufhellt. Wer also Cashnewnüsse knabbert, führt dem Körper eine größere Menge Tryptophan zu, die dieser nutzt um vermehrt Serotonin zu bilden – und die Stimmung steigt. Manche Ernährungswissenschaftler sind sogar der Ansicht, dass Cashnewkerne zur Milderung von Depressionen beitragen können.

Noch aus einem weiteren Grund sind Cashewkerne gesund: Sie enthalten wertvolle ungesättigte und gesättigte Fettsäuren. Diese stärken die Herzgesundheit und senken den Cholesterinspiegel.

Cashewkerne in der Küche

Wie schon erwähnt, sind Cashewkerne nicht gerade kalorienarm. Als gerösteter und gewürzter Snack aus der Dose sind sie also nur bedingt empfehlenswert. Besser ist es, Cashnewnüsse in Salate zu geben oder beim Kochen zu verwenden.

Cashewnüsse sind im asiatischen Raum vor allem als Zutat zu diversen Gerichten aus dem Wok beliebt, zum Beispiel beim allseits beliebten Pad Thai oder beim „Cashew-Huhn“ im China-Restaurant. Lecker ist auch gebratenes Gemüse aus dem Wok mit Cashewkernen – hier sorgen die Kerne für etwas mehr Biss und liefern wichtiges Protein. Dazu gibt es heute noch etliche andere Rezepte, die Cashnewkerne beinhalten.

 

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