Das Immunsystem für den Winter stärken
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Mit dem Herbst beginnt auch die Zeit der Erkältungen und Infekte. Wer sich vor Schnupfen und Husten schützen will, sollte rechtzeitig sein Immunsystem stärken. Ein gut trainiertes Immunsystem kann sich leichter gegen eindringende Viren und Bakterien wehren und sie vernichten, ehe sie Schaden anrichten können.

Gesunde Ernährung – Mit Obst & Gemüse zum perfekten Abwehrsystem

Eine ausgewogene Ernährung ist ganzjährig wichtig für die Gesundheit. Doch während es im Sommer leicht fällt, zu einem erfrischenden Apfel als Snack zu greifen oder einen knackigen Salat als Mittagessen zu wählen, will der Körper im Winter vor allem eines: Kohlenhydrate! Statt gesunder frischer Kost stehen Pommes, Pizza und Schokolade auf dem Speiseplan. Weihnachtliche Leckereien und schwere Kost machen die Sache nicht besser. Um das Immunsystem zu stärken, sollte daher auch im Winter viel frisches Obst und Gemüse verzehrt werden, z.B. in Form eines Obstsalates oder einer Gemüsepfanne. Wenn alle Stricke reißen: Dessert in Form von Pudding mit frischer Banane oder Eis mit heißen Himbeeren ist auch eine Lösung…

Bewegung – Immunsystem stärken durch Sport

An kalten grauen Wintertagen wollen die meisten Menschen nur eines: Sich auf dem Sofa unter die Decke kuscheln. Doch gerade dann ist Bewegung wichtig für das Immunsystem. Ideal sind 2-3x wöchentlich etwa 45-60 Minuten Bewegung, zum Beispiel Winterspaziergänge durch den Stadtpark oder durch die Felder. Wer ohnehin gerne Joggen geht, kann auch im Winter – in der richtigen Kleidung – weiter laufen. Allerdings sollte sich gerade im Winter niemand überfordern oder zum Sport zwingen. Übertriebene Höchstleistungen schwächen das Immunsystem.

Viel Schlaf – Auf das Schlafbedürfnis hören

Der Mensch verfällt zwar nicht in den Winterschlaf wie andere Tiere, doch auch Homo Sapiens passt sich den kurzen Tagen und langen Nächten mit einem gesteigerten Schlafbedürfnis an. Diesem Schlafbedürfnis sollte ruhig nachgegeben werden, denn im Schlaf regeneriert sich der Körper und baut das Stresshormon Cortisol ab. Dieses strapaziert das Immunsystem und begünstigt Infektionskrankheiten. Nicht zufällig treten bei Stress verstärkt Infektionen wie Lippenherpes und Gürtelrose auf. Also lieber mal abends schon um 22 Uhr bei Twitter aussteigen oder samstags morgens ausschlafen und den Hausputz verschieben.

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Sinnvolle Kleidung – Immunsystem stärken, aber bitte warm einpacken!

Es gibt kein schlechtes Wetter sondern nur schlechte Kleidung, wie der Volksmund weiß. Das gilt auch im Winter. Wer sich so dick einpackt, dass er bei jeder Bewegung sofort ins Schwitzen gerät, tut sich selbst nichts Gutes. Besser ist ein Zwiebellook, mit dem sich jederzeit an schwankende Temperaturen angepasst werden kann. Bei Spaziergängen und auf dem Fahrrad sind Schals die beste Hilfe: Sie wärmen den Hals und können über Mund und Nase gezogen werden. Dies mindert das Risiko, Bakterien und Viren einzuatmen.

Wärmeregulierung  – Ein gut trainierter Kreislauf

Das moderne Leben ist wohltemperiert und klimatisiert. Der Mensch hält sich fast ausschließlich in Räumen auf, die seinen Vorlieben angepasst sind: Im Sommer werden Räume gekühlt, im Winter geheizt. Dadurch verlernt es der Körper, sich an extreme Temperaturen anzupassen. Die Folge? Muss der Körper im Winter mit plötzlicher Kälte fertig werden, kann er sich nur schlecht darauf einstellen und das Immunsystem streikt. Regelmäßige Saunagänge sind ideal um die Wärmeregulierung des Körpers zu trainieren: Abwechselnd muss er sich auf sehr hohe und sehr kalte Temperaturen einstellen. Dadurch wird der Kreislauf anregt und die Blutgefäße erweitern sich bei Hitze, ehe sie sich bei Kälte wieder zusammenziehen. Ein gut trainierter Kreislauf kommt dann auch im Alltag gut mit den schwankenden Temperaturen zwischen stark geheizten Räumen und der winterlichen Kälte im Freien klar.

Ein Extra-Tipp zum Schluss: Händewaschen!

Die meisten Viren und Bakterien werden per Tröpfcheninfektion übertragen. Meist läuft dies etwa so: Die erkältete Person muss niesen und putzt sich mit dem Taschentuch die Nase. Dabei gelangen einige Viren auf die Hand. Kurz darauf öffnet die Person eine Tür mit der Klinke und die Viren wandern von der Hand auf die Klinke. Packt daraufhin eine gesunde Person die Klinke an, übertragen sich die Viren auf ihre Hand. Wenn die Person jetzt ohne nachzudenken mit dieser Hand an der Nase kratzt, gelangen die Viren in die Nasenschleimhaut – und schon ist die Erkältung da. Regelmäßiges Händewaschen ist also der beste Schutz. Zwischendurch hilft ein Desinfektionsgel für die Hände.

Die meisten Menschen merken übrigens gar nicht, wie oft sie sich mit den Händen ins Gesicht fassen. Geben Sie einmal darauf Acht und versuchen Sie sich den Reflex abzugewöhnen. Je seltener Sie an der Nase kratzen oder sich die Nase mit dem Handrücken wischen, umso seltener besteht das Risiko, dabei Erkältungsviren zu übertragen. Nun liegt es an Ihnen. Immunsystem stärken und fit durch den Herbst und Winter!

Sie haben leider bereits eine Erkältung? Hier erfahren Sie alles rund um das Thema Erkältung und Sauna >>

Bildnachweis: Datei: #99044541 | Urheber: contrastwerkstatt

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