Grüner Tee: Abnehmen leicht gemacht?
Advertisements

Grüner Tee wird schon lange für seine gesundheitsfördernden Wirkungen empfohlen. Dazu haben wissenschaftliche Studien mittlerweile belegt, dass Grüner Tee auch beim Abnehmen hilft. Dies liegt daran, dass im Grüntee enthaltende thermogene Substanzen die Fettverbrennung ankurbeln, indem sie Nahrungsenergie in Körperwärme umwandeln. Obendrein hat Grüner Tee eine positive Wirkung auf die Gehirnfunktionen und kann sich möglicherweise positiv auf Demenzerkrankungen auswirken. Kurz gesagt gibt es also viele gute Gründe um Grünen Tee zu trinken.

Was bedeutet Grüner Tee eigentlich?

Im Handel sind heute etliche Teesorten erhältlich, darunter klassischer schwarzer Tee, grüner Tee, weißer Tee und vieles mehr. Tatsächlich stammen alle Teesorten von einer einzigen Pflanze, der aus China stammenden Camellia Sinensis. Aus ihr wurden verschiedene Varianten gezüchtet. Als die Europäer auf den Geschmack des chinesischen Tees kamen, brachten sie die Camellia Sinensis nach Indien und Malaysia, wo sie als großblättrige Camellia Assamica (nach der nordindischen Provinz Assam) gezüchtet wurde. Zunächst ist jeder Tee ein grüner Tee, da die Teeblätter nach der Ernte grün sind. Erst durch die Fermentierung entsteht der heute in Europa verbreitete schwarze Tee. Allerdings gehen durch die Fermentierung auch die vielen gesundheitlichen Vorteile des grünen Tees verloren.

Bei anderen Teesorten wie Oolong, Pu-Erh und weißem Tee handelt sich um teilweise fermentierte Teesorten der gleichen Teepflanze. Sogenannte Früchte- und Kräutertees (wie z.B. der beliebte Rooibos) sind dagegen keine Tees im eigentlichen Sinne, da sie nicht mit der Teepflanze hergestellt werden. Es handelt es sich um Aufgüsse mit heißem Wasser. Innerhalb des Grünen Tees gibt es wiederum verschiedene Sorten. Die heute im Westen am weitesten verbreiteten Sorten stammen aus Japan, z.B. der vielgetrunkene Sencha und der koffeinreiche Gyokuro. Bekannt ist auch Matcha, ein aus der Sorte Tencha gemahlenes hochwertiges Teepulver. Es wird nicht nur als Tee aufgegossen, sondern auch als Zutat für Smoothies, Eiscremes, Macarons und mehr verwendet.

Advertisements

Die Catechine im grünen Tee

Das wichtigste Element in grünem Tee sind die sogenannten Catechine. Dies sind Antioxidantien aus der Gruppe der Polyphenole, die eine vielfältige gesunde Wirkung im Körper haben:

  • Fänger von freien Radikalen
  • Antibakterielle Wirkung (hemmt u.a. E.Coli und Heliobacter pylori)
  • Senkt den Cholesterinspiegel
  • Schützt vor Karies
  • Reguliert den Blutdruck

Das wirkungsvollste Catechin EGCG (Epigallocatechin-Gallat) konnte in Versuchen sogar das Wachstum von Tumorzellen hemmen.

Dies ist jedoch noch nicht alles: Studien haben außerdem gezeigt dass die Catechine eine thermogenetische Wirkung haben. D.h. sie kurbeln den Stoffwechsel an und verwandeln Energie (d.h. Kalorien) in Körperwärme. Dadurch wird allgemein der Energieumsatz erhöht. Außerdem bremsen sie die Fettaufnahme in Magen und Darm.

Um eine entsprechende Wirkung zu erzielen, müssen täglich etwa vier bis fünf Tassen Grüntee konsumiert werden. Dabei ist zu beachten, dass grüner Tee einiges an Koffein enthält. Es ist also sinnvoller, eine Kanne Grüntee anstelle von Kaffee über den Tag verteilt im Büro zu trinken, als abends zuhause.

Grüner Tee und Abnehmen

Das Abnehmen mit grünem Tee alleine funktioniert natürlich auch nicht. Grüner Tee sollte eher Bestandteil einer umfangreichen Ernährungsumstellung mit viel Gemüse und Obst sein, sowie mit täglicher Bewegung. Eine Tasse grüner Tee vor dem Essen füllt den Magen, so dass fast automatisch eine kleinere Portion und damit eine kleinere Kalorienmenge verzehrt wird.

Im Handel sind auch hochdosierte Grüntee-Kapseln erhältlich, die das ganze Paket an Wunderwirkungen von schnellem Abnehmen über mehr Fitness bis zu verbesserter Konzentrationsfähigkeit versprechen. Ob die Einnahme der meist nicht billigen Kapseln sinnvoll ist, muss jeder für sich entscheiden.

Bildnachweis: Datei: #176359743 | Urheber: KMNPhoto- Fotolia

Advertisements