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Saunasteine

Bereits unsere Urahnen hatten erkannt, dass sich Feuerwärme lang anhaltend in Steinen speichern ließ und man damit optimal einen Raum heizen konnte. Beim Saunabaden machte man sich dieses Wissen ebenfalls zu Nutze, da die Saunasteine die thermische Energie langsam abgeben und so eine kontinuierliche Temperatur im Saunaraum aufrecht gehalten werden kann. Zudem bieten sich Saunasteine für den Aufguss an, da auf ihnen das Wasser bei Temperaturen von 300 bis 450 Grad Celsius sofort verdampft.

Um zu vermeiden, dass sich durch die Steine ungesunde Dämpfe bilden, empfiehlt sich ausschließlich die Verwendung von Saunasteinen, die frei von Verunreinigungen sind. Dunkle Tiefgesteine aus Olivin, Dolerit, Diabas, Norit, Hornblendit und Pyroxenen sind für ihre effektive Wärmeleitfähigkeit bekannt und daher am meisten zu empfehlen.

Insgesamt sollten die Saunasteine aus einer homogenen Mineralienzusammensetzung bestehen, gleichfarbig sein und weder eine poröse noch eine rissige Struktur aufweisen.

Saunasteine, die aus zähen Mineralien bestehen, sind meist besonders robust und können maximal bis zu einem Jahr verwendet werden.

Dennoch sollte jeder Saunabesitzer die Konsistenz seiner Saunasteine regelmäßig überprüfen. Der Preis für Saunasteine beträgt durchschnittlich 25-50 Euro für 20 Kilo.


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