Saunaofen

Das Herzstück der Sauna, ohne welches das heiße Schwitzvergnügen im wahrsten Sinne ins Wasser fallen würde, ist der Saunaofen. Die extra heiße Wärmequelle ist allerdings meist auch die kostspieligste Anschaffung beim Saunabau. Zeit also, um sich mit den verschiedenen Modellen und Techniken am Markt vertraut zu machen.
Gute Saunaöfen sollten schnell und konstant eine hohe Temperatur von 80° bis 120° Grad erreichen. Kurze Aufwärmphasen von ca. eine halbe Stunde sind gängig, sehr moderne Elektro-Geräte schaffen dies teilweise sogar schon in kürzerer Zeit, deswegen werden sie beim Kauf bevorzugt. Innovative Sonderausstattungen tragen dazu bei, so dass es nur noch heißt: Raus aus den Klamotten, rein ins Wellness-Vergnügen.
Da ein elektrischer Saunaofen höchste Leistungen unter extremen Bedingungen erbringen muss, sollte ein integrierter Überhitzungsschutz zur Ausstattung unbedingt dazu gehören. Die meisten Öfen für die Sauna sind heute aus rostfreiem Edelstahl gefertigt und zusätzlich mit einer Thermobeschichtung versiegelt, so dass die Verbrennungsgefahr minimiert wird. Zusätzlich sollte man darauf achten, dass die Saunasteine vertieft im Ofen liegen, so dass es beim Aufguss nicht zu heißen Spritzer kommt. Spezielle Verdampfeinrichtungen machen den Aufguss noch leichter regulierbar. So verhindern zum Beispiel extra Kräuterschalen, dass die Steine unnötig durch ätherische Öle bei einem Aroma Aufguss belastet werden. Zusätzliche Mühlen-Regulatoren sorgen automatische dafür, dass sich die Rauchschwaden regelmäßig verteilen, so dass das Wirbeln mit dem Handtuch komplett wegfallen kann.
Die neusten Modelle auf dem Markt sind wahre Tausendsassa, die sich komplett automatisch steuern lassen und über eine vielfältige Programmwahl einen individuellen Ablauf ermöglichen. So kann man die genaue Aufgusszeit einfach per Knopfdruck einstellen und die Wärmestufen bequem nach Wunsch regulieren. Egal ob kreislaufschonende Biosauna, Trockensauna oder Dampfbad – mit Allround Geräten hat man gleich verschiedene Saunatypen durch einen einzigen Saunaofen miteinander vereint.
Clevere Kombigeräte verfügen über integrierte Dampftaschensysteme, die den Ausstoß beim Aufguss auch zwischen und neben den Steinen regulieren, damit sich das Aroma gut mit der Raumluft vermengt und optimal ausbreiten kann. Temperatur und relative Luftfeuchtigkeit wertet das Gerät dabei selbständig aus, so dass Saunathermometer und Saunauhr fast schon überflüssig werden. Seitenluftkammern und Luftbefeuchter sorgen für ein optimales Klima. Geht das Wasser dann doch mal schneller aus als angenommen, ertönt ein praktisches Signal. Wichtig ist, dass sich das Steinmagazin einzeln entnehmen lässt, so dass man bei Bedarf die Steine wechseln und die Schale von Verkalkungen reinigen kann.
Zusatzverdampfer und Festwasseranschlüsse lassen sich hervorragend mit den Öfen koppeln und machen fast jeden zusätzlichen menschlichen Handgriff unnötig. Da die Heizleistung immer von der Größe der Sauna abhängig ist, ist vor dem Kauf sowohl die Kapazität des Geräts zu beachten, als auch die Größe der Sauna im Hinterkopf zu behalten.
Damit das wohlige Saunavergnügen kein unangenehmes Nachspiel hat, sollte man unbedingt auch die Energieefifzienzklasse beachten. Diese sollte der Umwelt zuliebe auf dem Enrgielabel mindestens bei A liegen. Neuste Geräte weisen sogar schon die Klassen A+ und A++ auf. Das schont nämlich auch den Geldbeutel, ehe die Stromrechnung dem Wellness Vergnügen einen bitteren Nachgeschmack verleiht.
Ein neuer Trend, der nach und nach auch den deutsche Raum erobert, ist der traditionelle Holzofen, der in Finnland seit jeher in der Sauna zum Einsatz kommt. Die neuen Sauna Holzöfen verbinden modernes Design mit der urigen Gemütlichkeit eines Kaminfeuers. Zwar schätzen viele Saunabesitzer die einfache und bequeme Hitzeregulierung eines Elektroofens, doch den Duft von frischen Holzscheiten und das behagliche Knacken verbreiten einen natürlichen Charme, dem die High Tech Geräte kaum das Wasser reichen können. Clevere Nachflammkammern drosseln die Verbrennung und leiten die Hitze optimal weiter, so dass nicht all zu oft frisches Holz nachgelegt werden muss. Holzfeuer Saunaöfen empfehlen sich vor allem in Blockhütten und Außenbereich-Saunen, da sie keinen Stromanschluss benötigen und auch die Frage nach dem Rauchabzug so leicht gelöst ist. Allerdings gibt es auch schon Geräte, die sowohl elektronisch als auch manuell mit Holz betrieben werden können. Diese Kombilösung vereint die Vorteile beider Exemplare, ist aber meist auch erheblich teurer in der Anschaffung.
Saunaöfen gibt es nicht nur in vielen optisch ansprechenden Designs und Farben, sondern auch in praktischen und individuellen Formen, die so vielfältig sind, wie die Ansprüche der Saunabesitzer. So gibt es Geräte, die sich platzsparend an der Wand montieren lassen, als auch freistehende Öfen für großzügige Saunakabinen. Für die schmalere und kleine Sauna, wie man sie eher im Hausgebrauch findet, gibt es auf dem Markt auch praktische Unterbanköfen, die gut verstaut unter der Sitzfläche auch Sicherheit für neugierige Kinderhände bieten.
Um den gesunden Wellness-Spaß in der Sauna möglich lange genießen zu können, sollte man den Ofen regelmäßig warten lassen. Viele Hersteller bieten einen hauseigenen Service an, der dies auch außerhalb der Garantiezeit ermöglicht.
Folgende Sauna-Artikel könnten Sie auch interessieren:
Tags: Saunaofen, Saunazubehör
» Saunakilt
» Saunahut
» Saunabürste